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Modell 163

Stimmung in B/F/Ges
inline, open wrap
Messing lackiert
Schallstück: 250 mm
Bohrung 14,27 mm

jvoigt163

Professional

Stimmung in B/F/Ges oder G
inline, open wrap
Messing oder Goldmessing
Schallstück: 250 mm
Bohrung 14,27 mm

wahlweise:
lange Wasserklappe
Zug in Messing, Goldmessing oder Neusilber

Bassposaune

Goldmessing lackiert
Doppelbohrung 13,10 / 13,98 mm
Schalldurchmesser 250 mm
Stimmung: B, F, Es (offline)
oder B, F, Ges (inline)
offene oder kompakte Bauweise
Zug in Goldmessing oder Neusilber

Ich habe die Bassposaune J-146 im Frühjahr 2018 gekauft. Für mich entscheidend war damals:
+ Das Preis-Leistungsverhältnis. Für eine Rath R9 oder gar die Bach 50A3 zahlt man doch noch etwas mehr.
+ Die Ergonomie, hatte beim Spielen der Yamaha 612 und danach immer rote Druck-stellen an den Händen. Dank der Daumen stütze kann ich mit der J-146 auch bei sehr langen Proben und Konzerten ohne schmerzhafte Druckstellen spielen.
+ Offenere Ventile und Open-Rap, wieder durch Erfahrungen der Yamaha 612.
+ Vor meinem Kauf konnte ich mehrere Instrumente vor Ort in Markneukirchen anspielen und wurde auch beraten.
+ Die Posaune hat einen sehr runden Klangen der nie zu offen oder zu blechern wirkt. Aber auch eine Lautes Forte oder Fortissimo kann mit Ihr gut gespielt werden.
+ Zusätzlich kann man noch Änderungen Vornehmen lassen z.B. Konischer Zug, wechselbares Schallstück. Leider gegen Aufpreis, was aber, denke ich normal ist.
- Ich hatte damals noch die Version mit dem mit dem Selmer Rand am Schallstück gekauft. Fand diesen aber gewöhnungsbedürftig, da dadurch meiner Meinung nach die Lautstärke und Ansprache etwas zu kurz kommt. Ich habe aber auch bisher mit keiner Posaune mit "Schmetterkranz" oder "Neusilberkranz" gespielt.
- Die Posaune ist leider nicht individuell zusammenstellbar wie bei Shires, Rath und anderen großen Namen.
Fazit: Alles in allem eine Solide Posaune mit tollem Klang. Für meine Anforderung im Symphonischen Blaßorchester genau richtig. Die Version mit Selmer Rand finde ich wie gesagt etwas gewöhnungsbedürftig, aber diese wird meines Wissen auch nicht mehr angeboten. Der Rand ist aber vielleicht gerade bei Deutschen Posaunen notwendig. Ich habe daher vor meine Posaune umbauen zu lassen um Schallstücke wechseln zu können. Danach wird sich denke ich zeigen, ob der Selmer Rand seine Berechtigung hat.
PS: Ich möchte die Yamaha 612 nicht schlecht Reden, aber für mich war die Ergonomie auf Dauer zu schlecht. Vincent Mayer

Zum Vergleich eine Bach Modell Stradivarius 50B (Goldmessingschallstück, 1-ventilig B/F, Thayer-Ventil) sowie (auf Empfehlung eines befreundeten Instrumentenbauers) eine Jürgen Voigt J-146 (Goldmessingschallstück, 2-ventilig B/F/Ges/D, Hagmann-Ventile) sowie das Voigt-Modell J-464 (wie vor, aber mit Voigt-free-flow-Ventilen).
Habe die Instrumente zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen und mich aus folgenden Gründen für die Voigt-J-146 entschieden:
- Verarbeitung (bei der Bach hat sich das Thayer wg. einer fehlerhaften Lötstelle verabschiedet, die Plastik-Mechanik zwischen Hebel und Ventil macht ebenfalls keinen guten Eindruck)
- Ansprache und Klang (in allen Dynamikbereichen)
- Preis/Leistung (vergleichbare Bach mit dieser Ausstattung => Bach 50A3G)
- Service und direkte Erreichbarkeit des deutschen Herstellers

Zur Voigt-J-464 (Free-flow-Ventile) konnte ich hinsichtlich Spielbarkeit und Verarbeitung kaum Unterschiede ausmachen, letztlich war die Lieferfrist ausschlaggebend für die Entscheidung zwischen den beiden Voigt-Modellen. Zu Service und Erreichbarkeit noch der Hinweis, dass der Hersteller einen nachträglichen (und sehr empfehlenswerten!) Umbau auf einen verstellbaren Quartdrücker und eine andere Handstütze flott und ohne Berechnung durchgeführt hat. Ludwig Kniprath