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Mein Problem ist, dass ich aus Personalnot des öfteren zwischen Posaune und Tuba wechseln muss. Posaune ist mein Hauptinstrument, diese spiele ich auch in einer Höchststufenkapelle des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes. Dann fehlt im Posaunenchor die Tuba und ich greife zur Tuba. Dabei geht der Wechsel natürlich nicht ohne viel Übung und trotzdem ist das Resultat für mich nicht befriedigend. Speziell sprechen die ersten Töne in der Kirche so nach einer 10-minütigen Pause nicht an. Des weiteren sprechen die Töne ab dem Kontra-A nicht immer an. Auf der Posaunenseite habe ich eigentlich weniger Probleme und spiele hier spontan, ohne größere Umstellung, vom Kontra-B bis zum b'. Frage: ist es sinnvoll zwischen diesen Instrumenten zu wechseln und gibt es Tricks, einen solchen Wechsel besser durchzuführen?

Spontan würde ich den Wechsel zur Bassposaune empfehlen. Da ist es möglich, den gleichen Mundstückrand beizubehalten, aber einen deutlich tieferen Kessel zu wählen, also das Ansatzproblem zu reduzieren. Und mit etwas Übung ist es mit einem solchen Instrument auch möglich die Tubalage zu übernehmen, allerdings mit einem anderen Sound, natürlich.

Ich kennen das Problem mit meinen beiden Instrumenten: Bassposaune und Kontrabassposaune. Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass ich auf beiden Instrumenten praktisch den gleichen Tonumfang habe. Auf der Kontrabassposaune geht natürlich die Tiefe besser los und auf der kleineren Bassposaune die Höhe, aber mein Tonumfang ist auf beiden Instrumenten fast der gleiche. Wer also kurzfristig von Tenorposaune auf Tuba wechseln möchte, sollte auch auf dem kleineren Instrument die richtig tiefen Töne spielen können, und umgekehrt auf der Tuba natürlich auch die höheren Töne.